Suzuka, Verwaltungsstadt in der Präfektur Mie, Japan
Suzuka ist eine Stadt in der Präfektur Mie, die sich im Nordosten der Präfektur erstreckt und Wohnviertel, Industriegebiete und bewaldete Hügel miteinander verbindet. Die Straßen führen von der Küstenebene zu sanften Anhöhen, auf denen Reisfelder und kleine Tempel zwischen modernen Gebäuden liegen.
Der Ort diente im 8. Jahrhundert als Verwaltungszentrum und lag an der historischen Straße zwischen den alten Hauptstädten. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebiet Teil eines lokalen Fürstentums und entwickelte sich zu einem Handelsknotenpunkt für Reis und Tee.
Die Fahrzeugkultur prägt das Stadtbild und zeigt sich in den vielen lokalen Werkstätten und Geschäften, die Motorsportbegeisterte aus der ganzen Region anziehen. An Wochenenden versammeln sich Einheimische entlang der Straßen, um Oldtimer-Paraden und kleine Rennen zu beobachten, die das ganze Jahr über stattfinden.
Die Bahnen verbinden die Stadt mit Nagoya im Norden und Osaka im Westen, sodass Besucher in etwa einer Stunde größere Städte erreichen können. Autobahnen führen ebenfalls durch das Gebiet und erleichtern die Anreise mit dem Wagen aus verschiedenen Richtungen.
In den Bergen nördlich der Stadt werden Kiefern verbrannt, um Ruß für die Herstellung von schwarzer Tinte zu gewinnen, eine Technik, die seit über tausend Jahren angewendet wird. Einige Werkstätten öffnen ihre Türen für Besucher und zeigen, wie die Kohle gemahlen und mit Leim zu festen Stangen geformt wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.