Tagawa, Historische Bergbaustadt in der Präfektur Fukuoka, Japan.
Tagawa ist eine Stadt in der zentralen Präfektur Fukuoka, die sich über hügeliges Gelände erstreckt und von Bergketten wie dem Kaharudake und dem Funao umgeben ist. Die Siedlung liegt in einem Tal, durch das sich Wohnviertel, Schulgebäude und Reste alter Industrieanlagen ziehen.
Die systematische Ausbeutung der Kohlevorkommen verwandelte das Dorf nach 1900 in das größte Bergbauzentrum des Chikuhō-Kohlereviers. Nach der Schließung der letzten Zeche 1970 verlagerte sich die Wirtschaft vollständig auf Zementherstellung.
Das Museum für Kohlebergbaugeschichte zeigt Maschinen, Dokumente und Fotografien aus der Zeit, als die Region vom Bergbau geprägt war. Besucher können nachvollziehen, wie die Arbeit unter Tage den Alltag der Familien über Generationen hinweg bestimmt hat.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da Wohnviertel, Schulen und das Museum nah beieinander liegen. Besucher können sich an den Wegweisern zum Kohlemuseum orientieren oder Einheimische nach dem Weg fragen.
Acht Grundschulen, zwei Mittelschulen und vier weiterführende Schulen bilden das Bildungssystem der Stadt, ergänzt durch die Präsenz der Präfekturuniversität Fukuoka. Diese Konzentration an Bildungseinrichtungen prägt das Stadtbild und den Tagesrhythmus der Bewohner.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.