Ōsaka-Sayama, Wohnstadt im Südosten von Osaka, Japan
Osakasayama ist eine Wohnstadt im südöstlichen Teil der Präfektur Osaka, die sich zwischen sanften Hügeln und Ebenen erstreckt. Die Stadt besteht hauptsächlich aus Wohnvierteln mit niedrigen Gebäuden, kleinen Geschäften und Parks, die um den zentralen Teich angelegt sind.
Die Gegend gehörte in der Antike zur Provinz Kawachi und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einer landwirtschaftlichen Region mit Siedlungen um das alte Reservoir. Die Stadt erhielt am 1. Oktober 1987 ihren offiziellen Status.
Der Sayama-Teich versorgt die Reisfelder der Umgebung seit mehr als tausend Jahren mit Wasser und bleibt ein sichtbarer Teil der Landwirtschaft der Region. Das dazugehörige Museum zeigt Modelle und Karten, die erklären, wie das Reservoir funktioniert und warum es für die Bauern wichtig war.
Der Ort liegt etwa 15 Kilometer südlich von Osaka und ist mit der Kōya-Linie der Nankai-Eisenbahn oder über die Nationalstraße 310 zu erreichen. Besucher können zu Fuß um den Teich spazieren und das Museum besichtigen, das am Ufer steht.
Der Damm des Sayama-Teichs wurde im 7. Jahrhundert angelegt und ist damit das älteste Staudammbauwerk Japans. Die ursprüngliche Konstruktion hat über die Jahrhunderte mehrere Verstärkungen erfahren, doch die Grundstruktur blieb erhalten.
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