Sayama Pond, Bewässerungsreservoir in Ōsakasayama, Japan.
Der Sayama-Teich ist ein Bewässerungsreservoir in Ōsakasayama, das durch einen Erddamm am Zusammenfluss von Nishiyoke und Mitsuya entstand. Auf dem Damm verläuft heute ein 2.850 Meter langer Rundweg mit gepflastertem Weg, Metallgeländer und Steinrand am Wasser. An der Nordseite des Teichs steht das Präfekturmuseum Sayamaike.
Der Teich entstand in der Asuka-Zeit am Zusammenfluss von Nishiyoke und Mitsuya; ein Baujahr ist nicht gesichert, Schätzungen reichen vom 4. bis 7. Jahrhundert. Kojiki und Nihon Shoki nennen ihn beide. 731 ließ der Mönch Gyōki ihn ausbessern, 762 stellte der Hof den eingestürzten Damm mit 83.000 Arbeitern wieder her, und 1202 leitete der Mönch Chōgen eine weitere Reparatur, die auf einem erhaltenen Steinmal festgehalten ist.
Der Teich gab dem Ortsteil Ōsakasayama und dem Museum Sayamaike am Nordufer seinen Namen. Ein kleiner Schrein, Sayamaike Jinja (Ryū Jinja), steht im Wasser. Seit Langem ist der Stausee für seine Kirschblüte bekannt: Rund 1.300 Bäume, darunter die früh blühende Sorte Koshino-higan, säumen die Ufer und das Museumsgelände und ziehen Ende März Besucher an.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, um die Umgebung und den Damm zu erkunden. Ein nahegelegenes Museum zeigt archäologische Funde aus verschiedenen Bauphasen.
Die Steinsärge von Sayama sind keine Gräber: Sieben steinerne Sargdeckel wurden im Steinauslass des mittleren Kanals des Teichs wiederverwendet und werden heute im Präfekturmuseum Sayamaike in Osaka aufbewahrt. Die Holzrohre erzählen etwas anderes: Die dendrochronologische Datierung des Holzes aus dem Ostkanal ergab ein Fälljahr von 616, das älteste gesicherte Datum des Ortes.
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