Nōgata, Industriestadt in der Präfektur Fukuoka, Japan
Nogata ist eine Stadt in der Präfektur Fukuoka im Norden der Hauptinsel Japans, wo zwei Flüsse zusammenfließen. Die Umgebung besteht aus flachen Tälern, sanften Hügeln und einem Siedlungsgebiet, das sich entlang der Wasserläufe ausbreitet.
Ein Meteor fiel hier im Jahr 861 und wurde als erstes solches Ereignis in Japan dokumentiert. Später entstand 1626 eine Burgstadt unter dem Klan Kuroda, die sich mit der Zeit zu einem Bergbauzentrum entwickelte.
Das Museum für Kohlebergbau zeigt Dampflokomotiven und Werkzeuge aus der Zeit, als die Minen noch in Betrieb waren. Besucher können nachvollziehen, wie sehr der Bergbau das Leben der Bewohner geprägt hat.
Die Stadt liegt etwa in der Mitte zwischen Kitakyushu und Fukuoka-Stadt und ist mit der Bahn über die Chikuho-Linie zu erreichen. Ein Besuch lässt sich gut mit Ausflügen zu beiden größeren Städten kombinieren.
Das Tulpenfest am Flussufer zieht jeden Frühling etwa zweihunderttausend Menschen an, die zwischen den Blumenbeeten spazieren. Der Park entlang des Wassers bietet Wege und Rastplätze, die zur Blütezeit besonders belebt sind.
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