Akama Jingū, Shinto-Schrein in Shimonoseki, Japan
Akama-jingū ist ein Shinto-Schrein in Shimonoseki. Sein zweistöckiges Torhaus hat unten eine weiße Wand mit rundbogiger Öffnung, die ein rotes Tor mit goldenem Emblem zeigt; darüber liegt ein roter Holzaufbau mit Balustrade, Konsolen und dunkelgraugrünem geschwungenem Giebel, dessen obere Ecken zwei Goldornamente zieren. Ein großes graues Steintorii mit senkrechter beschrifteter Tafel steht vor einem rot gestrichenen Schreingebäude mit grünem Kupferdach und Goldrand.
Der Schrein wurde 859 gegründet und erhielt 1940 den Status eines kaiserlichen Schreins durch die Kanpei-taisha-Klassifizierung. Diese Anerkennung setzte die lange Bedeutung des Ortes in der japanischen Religionsgeschichte fort.
Der Schrein beherbergt die Hoichido-Halle mit einer Statue einer Figur aus der japanischen Folklore – eines blinden Musikers, der für Geister auftritt. Diese Darstellung zeigt, wie lokale Legenden bis heute in der Architektur und Kunstwerken des Ortes lebendig sind.
Der Schrein ist mit dem Bus in etwa zehn Minuten vom Bahnhof JR Shimonoseki oder etwa dreißig Minuten vom Bahnhof Shin-Shimonoseki erreichbar. Das Gelände ist gut zugänglich und lädt zu einem gemütlichen Besuch ein.
Die Hügelgruppe heißt Shichimori-zuka, umfasst aber vierzehn Gedenksteine, einen für jede Heike-Figur, darunter Tomomori, Noritsune und die Nonne Tokiko. Viele Namen enthalten das Schriftzeichen mori, daher der Ortsname. Zusammen bilden die Steine einen gemeinsamen Gedenkort für den bei Dan-no-ura untergegangenen Clan.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.368 Mitwirkenden weltweit.