Port of Shimonoseki, Seehafen in Shimonoseki, Japan.
Der Hafen von Shimonoseki ist ein Arbeitshafen an der schmalsten Stelle der Kanmon-Straße, mit Kaianlagen für Fracht und Passagierterminals entlang des Ufers. Von hier aus verkehren Fährverbindungen in umliegende Regionen sowie nach Korea.
Bereits seit dem 9. Jahrhundert war der Hafen ein Kontrollpunkt für den Schiffsverkehr, der in die Seto-Inlandsee einlief. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu einem Handelszentrum mit Verbindungen nach China und Korea.
Der Bereich rund um den Karato-Markt ist das Herzstück des Hafenviertels, wo Fischer und Händler täglich frischen Fisch und Meeresfrüchte verkaufen. Der Markt ist für viele Besucher der Ort, an dem sie die Verbindung der Stadt zum Meer am deutlichsten spüren.
Das Hafenviertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, und der Bereich rund um den Karato-Markt ist frei zugänglich. Am besten kommt man früh am Morgen, wenn der Markt am lebhaftesten ist und der Betrieb am deutlichsten zu erleben ist.
Ein Teil des Hafengeländes wurde auf aufgeschüttetem Land errichtet, darunter die künstliche Insel Choshu Dejima, die heute in das tägliche Betriebsbild integriert ist. Diese Aufschüttungen haben das Aussehen der Küstenlinie grundlegend verändert und zeigen, wie Japan seinen Küstenraum über Jahrhunderte erweitert hat.
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