Akama Shrine, Shinto-Schrein in Shimonoseki, Japan
Akama-jingu ist ein Shinto-Schrein in Shimonoseki mit roten Dächern auf weißen Fundamenten an der Wasserfront der Kanmon-Straße in der Nähe des Bahnhofs Shimonoseki. Der Schreinskomplex erstreckt sich über ein gut ausgebautes Gelände mit mehreren Gebäuden und Bereichen zum Erkunden.
Der Schrein wurde 859 gegründet und erhielt 1940 den Status eines kaiserlichen Schreins durch die Kanpei-taisha-Klassifizierung. Diese Anerkennung setzte die lange Bedeutung des Ortes in der japanischen Religionsgeschichte fort.
Der Schrein beherbergt die Hoichido-Halle mit einer Statue einer Figur aus der japanischen Folklore – eines blinden Musikers, der für Geister auftritt. Diese Darstellung zeigt, wie lokale Legenden bis heute in der Architektur und Kunstwerken des Ortes lebendig sind.
Der Schrein ist mit dem Bus in etwa zehn Minuten vom Bahnhof JR Shimonoseki oder etwa dreißig Minuten vom Bahnhof Shin-Shimonoseki erreichbar. Das Gelände ist gut zugänglich und lädt zu einem gemütlichen Besuch ein.
Sieben Grabhügel namens Nanamori-zuka markieren die letzte Ruhestätte von Heike-Kriegern, die in der Schlacht von Dan-no-ura 1185 starben. Diese stillen Denkmäler erinnern an eine entscheidende Schlacht, die die japanische Geschichte veränderte.
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