Kammon-Straße, Meerenge zwischen Shimonoseki und Kitakyushu, Japan
Die Kanmon-Straße ist eine Meerenge zwischen den Inseln Honshu und Kyushu in Japan, die das Japanische Binnenmeer mit dem Japanischen Meer verbindet. Die Wasserstraße trennt Shimonoseki von Kitakyushu und gehört zu einem dicht befahrenen Schifffahrtskorridor mit sichtbaren Brücken, Tunneln und regem Fährverkehr.
Im Jahr 1185 ereignete sich hier die Seeschlacht von Dan-no-ura, die den Genpei-Krieg zwischen den Minamoto- und Taira-Clans beendete. Im 20. Jahrhundert entstanden moderne Verbindungen, die den Personen- und Güterverkehr zwischen den beiden Inseln erheblich vereinfachten.
Der Name Kanmon setzt sich aus den ersten Silben von Shimonoseki und Moji zusammen, den beiden Küstenstädten, die an den Ufern liegen. Besucher können auf beiden Seiten Aussichtsplattformen aufsuchen, von denen aus sie den durchgehenden Schiffsverkehr beobachten und die Verbindung zwischen den Inseln aus nächster Nähe erleben.
Drei verschiedene Überquerungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung: eine Brücke für Fahrzeuge, zwei unterirdische Tunnel für Autos und Züge sowie regelmäßige Fähren. Starke Gezeitenströmungen prägen die Passage, sodass sich ein Besuch der Aussichtsplattformen lohnt, um zu sehen, wie Schiffe das Wasser durchqueren.
Jedes Jahr im Sommer findet ein Feuerwerk statt, das gleichzeitig von beiden Ufern abgefeuert wird und Zuschauer aus beiden Städten anzieht. Die synchronisierte Darbietung nutzt die geringe Entfernung zwischen den Standorten, um ein gemeinsames Spektakel über dem Wasser zu schaffen.
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