Kitakyūshū, Hafenstadt in der Präfektur Fukuoka, Japan.
Kitakyushu ist eine Hafenstadt in der Präfektur Fukuoka auf der nördlichsten Spitze der Insel Kyushu. Brücken und Tunnel über die Kanmon-Straße verbinden das Stadtgebiet mit der Hauptinsel Honshu und schaffen einen direkten Landweg zwischen beiden Inseln.
Die moderne Stadt entstand 1963 durch die Fusion von fünf separaten Städten: Kokura, Moji, Yahata, Tobata und Wakamatsu. Die Zusammenlegung formte ein industrielles Zentrum, das sich auf Stahlerzeugung und Schiffbau konzentrierte und den wirtschaftlichen Aufschwung Japans nach dem Krieg vorantrieb.
Das sommerliche Tobata Gion Yamagasa-Fest zeigt Gruppen, die geschmückte Wagen durch die Straßen des Tobata-Viertels tragen. Lokale Gemeinschaften versammeln sich entlang der Route und begleiten die Prozessionen mit traditionellen Gesängen und rhythmischen Rufen, die das soziale Leben der Stadt prägen.
Der zentrale Bahnhof Kokura dient als Verkehrsknotenpunkt mit Regionalzügen, Hochgeschwindigkeitszügen und Verbindungen zum künstlichen Inselflughafen. Die Stadt erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet, sodass öffentliche Verkehrsmittel oder ein Mietwagen beim Erkunden verschiedener Viertel hilfreich sind.
Das TOTO Museum präsentiert die vollständige Entwicklung der Badezimmertechnologie durch detaillierte Ausstellungen und interaktive Displays. Besucher können sehen, wie sich das japanische Unternehmen von der Keramikherstellung zu modernen Sanitärlösungen entwickelte, die weltweit Badezimmerstandards beeinflussten.
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