World Peace Pagoda, Buddhistischer Tempel und Kriegsdenkmal in Moji-ku, Japan.
Die World Peace Pagoda ist ein buddhistischer Tempel und eine Gedenkstätte in Moji-ku, Kitakyushu, Japan. Der weiße zylindrische Turm beherbergt im Inneren eine sitzende Buddha-Figur sowie Gedenktafeln für die Verstorbenen.
Die Pagode wurde 1958 errichtet, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als Zeichen der Trauer und der Hoffnung auf Frieden. Ihre Entstehung verdankt sie der Zusammenarbeit zwischen der buddhistischen Gemeinschaft Myanmars und japanischen Freiwilligen.
Die Pagode ist mit burmesischen Ornamenten und vergoldeten Details gestaltet, die in Japan selten zu sehen sind. Besucher können vor Ort Weihrauch anzünden und Gebete in einer ruhigen Umgebung sprechen, die zum Innehalten einlädt.
Die Stätte liegt in Moji-ku, in der Nähe des Mojiko-Retro-Viertels, und ist von dort gut zu Fuß erreichbar. Da es sich um einen sakralen Ort handelt, ist angemessene Kleidung empfehlenswert, und leises, ruhiges Verhalten wird erwartet.
Die Pagode enthält Erde, die von Schlachtfeldern aus ganz Asien und dem Pazifik zusammengetragen wurde, darunter Orte, an denen viele japanische Soldaten starben. Diese symbolische Geste macht sie zu einem der wenigen Denkmäler in Japan, das so eng mit dem asiatischen Kriegsgedächtnis verbunden ist.
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