Daisen, Heiliger Schichtvulkan in der Präfektur Tottori, Japan.
Daisen ist ein Vulkan in der Präfektur Tottori und erreicht 1729 Meter (5672 Fuß) Höhe als höchster Gipfel der Chugoku-Region. Der Kegel dehnt sich über 40 Kilometer (25 Meilen) von Ost nach West aus und zeigt steile Flanken, die sich über bewaldete Täler erheben.
Eruptionen bildeten diesen Vulkan vor etwa 50.000 Jahren und endeten vor rund 10.000 Jahren in der Kaldera eines älteren Bergs. Eine große Ausbruchsphase verstreute Asche über weite Teile Japans und hinterließ Spuren bis in den Nordosten des Landes.
Der Name verbindet sich mit Götterverehrung und dem Glauben, dass hier seit Jahrhunderten heilige Kräfte wirken. Pilger und Wanderer folgen noch immer Wegen, die zum Schrein und zu Quellen führen, wo das Gestein aus dunklem Vulkangestein besteht und moosbedeckte Stufen die Stille des Waldes durchbrechen.
Ein Wanderweg führt vom Tempel in etwa drei Stunden zum Misen-Gipfel auf 1709 Metern (5607 Fuß), während der höchste Punkt gesperrt bleibt. Der Aufstieg durch den Wald zeigt die Veränderung der Vegetation mit der Höhe, und bei klarem Wetter reicht der Blick über die umliegenden Berge.
An den steilen Nordhängen bleibt Schnee oft bis in den späten Frühling liegen und schafft eine ungewöhnliche Kulisse über grünen Tälern. Die Form des Bergs ähnelt aus bestimmten Winkeln anderen bekannten Kegelvulkanen, was ihm einen besonderen Platz in regionalen Vergleichen einbrachte.
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