Amakusa, Küstengemeinde in der Präfektur Kumamoto, Japan.
Amakusa ist eine Gemeinde an der Westküste von Kyushu, die aus zwei Hauptinseln und zahlreichen kleineren Eilanden besteht und sich über die Yatsushiro-See erstreckt. Die Ortschaften verteilen sich entlang der Küstenlinie und über hügelige Landschaften, die von Buchten und engen Meeresarmen durchzogen werden.
In der Edo-Zeit litten die Bewohner unter starker religiöser Verfolgung, die 1637 zur Shimabara-Rebellion gegen das Tokugawa-Shogunat führte. Nach der Niederschlagung des Aufstands musste die Bevölkerung ihren christlichen Glauben über zwei Jahrhunderte lang im Geheimen wahren.
Die Bewohner pflegen heute noch Traditionen aus der Zeit, als christliche Gläubige ihren Glauben im Verborgenen praktizierten und religiöse Motive in Alltagsgegenständen versteckten. In manchen Dörfern finden sich kleine Museen, die diese geheimen Symbole und die Lebensweise der versteckten Christen zeigen.
Fähren verbinden die Inseln mit dem Festland, und Busse fahren regelmäßig von Kumamoto Stadt aus. Der kleine Flughafen bietet wenige Verbindungen pro Woche, daher planen Reisende meist mit Bussen und Fähren.
In den Gewässern rund um die Inseln leben wilde Delfine, die Besucher bei Bootsausflügen das ganze Jahr über beobachten können. Mehrere Anbieter organisieren Touren zu den Gebieten, wo die Tiere regelmäßig auftauchen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.