Ube, Industrielle Hafenstadt in der Präfektur Yamaguchi, Japan
Ube ist eine Hafenstadt an der Küste des Seto-Binnenmeeres in der Präfektur Yamaguchi. Mehrere Flusssysteme durchziehen das Stadtgebiet und verbinden die verschiedenen Stadtteile miteinander.
Der Ort erhielt 1921 die Stadtrechte und entwickelte sich rasch zu einem Zentrum der Kohleindustrie. Während des Zweiten Weltkriegs erlebte die Stadt schwere Luftangriffe, bei denen über 250 Menschen starben.
Der Name leitet sich von lokalen geografischen Bezeichnungen ab, die heute noch im Stadtbild erkennbar sind. Öffentliche Räume zeigen die Verbindung zwischen Industrie und Natur durch Grünflächen entlang der Küste.
Die Küstenlage macht Orientierung entlang des Meeres einfach, während Flussläufe weitere Anhaltspunkte im Stadtgebiet bieten. Ein Aufenthalt lohnt sich besonders außerhalb der heißesten Sommermonate, wenn das Klima angenehmer ist.
Aus früheren Kohlegruben entstanden nach deren Schließung neue Parks und Erholungsgebiete, die das Stadtbild heute prägen. Diese Umgestaltung brachte der Stadt 1997 eine Auszeichnung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen ein.
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