Manazuru Station, Bahnhof in Japan
Manazuru Station ist ein oberirdischer Bahnhof in der Küstenstadt Manazuru, Präfektur Kanagawa, der an der Tokaido-Linie von JR East liegt. Er ist als Überholbahnhof ausgelegt, sodass Züge auf einem der Gleise aneinander vorbeifahren können, während die andere Seite als regulärer Fahrgasthalt dient.
Die Station wurde 1920 im Zuge des Ausbaus der Tokaido-Linie eröffnet und war von Beginn an als Kreuzungsbahnhof geplant, um den Zugverkehr auf der eingleisigen Strecke zu regeln. Sie gehört zu den kleineren Stationen, die in dieser Zeit entlang der Küste der Sagami-Bucht entstanden.
Der Name Manazuru bezieht sich auf die Halbinsel, an der die Station liegt, und ist eng mit der Küstenregion verbunden. Reisende nutzen die Station häufig als Ausgangspunkt, um die ruhige Bucht und die kleinen Fischerstraßen des Ortes zu erkunden.
Die Station wird direkt von JR East betrieben und verfügt über einen ebenerdigen Zugang zu den Bahnsteigen ohne lange Wege. Es empfiehlt sich, die Zugfrequenz vorab zu prüfen, da auf dieser Strecke nicht alle Züge in Manazuru halten.
Obwohl Manazuru eine sehr kleine Stadt ist, verfügt die Station über ein eigenes Schalterteam, was für einen Ort dieser Größe in Japan heute eher ungewöhnlich ist. Dieser direkte Betrieb durch JR East unterscheidet sie von vielen ländlichen Stationen, die inzwischen unbemannt sind.
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