Iturup, Vulkaninsel der Kurilen, Russland.
Iturup ist eine langgestreckte Vulkaninsel in der Kurilen-Kette zwischen Ochotskischem Meer und Pazifik mit vier tätigen Vulkanen. Die Insel erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer in nordöstliche Richtung und weist eine zerklüftete Küstenlinie sowie unregelmäßiges Treibeis auf.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die Sowjetunion die Kontrolle über die Insel, woraufhin alle japanischen Bewohner das Gebiet verlassen mussten. Die Souveränität bleibt bis heute zwischen Russland und Japan umstritten.
Der Name stammt aus der Sprache der Ainu, die lange vor jeder modernen Besiedlung hier lebten und vom Fischfang abhingen. Ihre Spuren findet man noch heute in Ortsnamen und einigen archäologischen Fundstellen entlang der Küste.
Die Hauptsiedlung Kurilsk bietet grundlegende Infrastruktur und liegt zentral entlang der Ostküste der Insel. Die wärmsten Monate fallen in den Spätsommer, während der Winter strengen Frost und häufige Schneefälle mit sich bringt.
Mehrere Mineralwasserquellen treten an der Oberfläche aus, und der Baranskii-Vulkan nutzt man zur Stromerzeugung durch Geothermie. Diese natürliche Energiequelle versorgt die örtliche Bevölkerung mit Elektrizität und Heizwärme.
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