Higashimurayama, Wohnstadt in der Metropolregion Tokio, Japan
Higashimurayama ist eine Wohnstadt im östlichen Teil der Metropolregion Tokio, die sich entlang der südlichen Ausläufer der Sayama-Hügel erstreckt. Die bebauten Viertel wechseln sich mit grünen Flächen und kleinen Gewerbezonen ab, während Wohnstraßen von Bahnlinien durchzogen werden.
Die Gegend diente im 8. Jahrhundert als Poststation entlang einer wichtigen Handelsroute und wurde 1333 Schauplatz einer militärischen Auseinandersetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Siedlung durch den Ausbau der Eisenbahn rasch zu einem Vorort Tokios heran.
Der Name der Stadt bezieht sich auf ihre Lage am östlichen Rand einer historischen Dorfgemeinschaft, die sich über sanfte Hügel erstreckte. Heute ist das Gebiet ein ruhiger Wohnbezirk, in dem Familien alltägliche Besorgungen erledigen und in kleinen Parks spazieren gehen.
Zwei Bahnlinien verbinden die Stadt mit dem Zentrum Tokios und erleichtern Besuchern die Anreise aus verschiedenen Richtungen. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet in den Hügeln im Norden Wanderwege und kleine Schreine.
Ein Comedian aus dieser Stadt komponierte eine Hymne für den Ort und wurde später durch drei Zelkoven und eine Statue geehrt. Diese Bäume stehen nahe dem Bahnhof und erinnern Einheimische an seine Verbundenheit mit der Gemeinde.
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