Yakushima, Geschützte Waldinsel in der Präfektur Kagoshima, Japan
Yakushima ist eine bewaldete Insel im Südwesten der Präfektur Kagoshima die etwa 60 Kilometer vor der Küste von Kyushu liegt. Die Insel erstreckt sich über grob 500 Quadratkilometer und zeigt steile Granitgipfel die in subtropische Küstenzonen übergehen.
Die Wälder wurden während der Feudalzeit intensiv abgeholzt um Zedernholz für Dachschindeln und Tempelbau zu gewinnen. Nach der Ausweisung als Nationalpark im Jahr 1964 wurden große Teile der Insel geschützt und 1993 als Welterbe anerkannt.
Der Inselname verweist auf den Berg Yakushidake und die dichten Wälder gelten bei japanischen Besuchern als spiritueller Rückzugsort. Wanderer kommen oft hierher um alte Sicheltannen zu sehen die in der japanischen Kultur als Symbol für Langlebigkeit verehrt werden.
Regelmäßige Tragflügelboote fahren von Kagoshima zur Insel und es gibt auch Flugverbindungen über Fukuoka und Osaka. Wanderwege führen durch verschiedene Höhenstufen und man sollte auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein da Regen sehr häufig fällt.
Einheimische scherzen dass es hier 35 Tage pro Monat regnet was die außergewöhnlich hohe Niederschlagsmenge beschreibt. Manche Zedernbäume auf der Insel sind über 1000 Jahre alt und ihre knorrigen Wurzeln winden sich über moosbedeckte Felsen.
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