Yasukuni-Schrein, Shinto-Schrein in Kudankita, Tokio, Japan
Yasukuni ist ein Shintō-Schrein in Kudankita, Tokio, der auf einem großen, von Bäumen gesäumten Areal liegt. Der Hauptbau folgt der Shinmei-zukuri-Bauweise, daneben stehen das Yushukan-Museum und mehrere kleinere Gebäude auf dem Gelände.
Kaiser Meiji gründete den Schrein im Jahr 1869 unter dem Namen Shokonsha, um gefallene Soldaten zu ehren. Zehn Jahre später änderte man den Namen in Yasukuni Jinja.
Das Gelände beherbergt mehrere tausend Bronzetafeln, auf denen die Namen der Gefallenen festgehalten sind. Besucher können diese Tafeln einsehen und sehen oft Menschen, die in stiller Andacht vor ihnen verweilen.
Der Zugang erfolgt über die Station Kudanshita an den U-Bahn-Linien Hanzomon, Tozai und Shinjuku. Das Gelände ist täglich von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr geöffnet und kann frei betreten werden.
Eine bestimmte Kirschbaumsorte auf dem Gelände dient der Wetterbehörde als Referenz, um den offiziellen Beginn der Kirschblüte in Tokio festzulegen. Der Baum steht seit Jahrzehnten unter Beobachtung und markiert jedes Jahr den Start der Hanami-Saison.
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