Ogasawara-guntō, Vulkanischer Archipel im Pazifischen Ozean, Japan.
Die Bonin-Inseln sind eine Gruppe von rund 30 Eilanden im Pazifik, etwa 1.000 km (600 Meilen) südlich von Tokio, mit steilen Klippen, die direkt ins tiefblaue Wasser fallen. Die wenigen zugänglichen Strände liegen zwischen Felsvorsprüngen, während im Inselinneren dichter Wald die Hänge hinaufzieht.
Europäische Schiffe fuhren ab dem 16. Jahrhundert an den Inseln vorbei, aber erst in den 1830er Jahren ließen sich die ersten Walfänger und Siedler dauerhaft nieder. Nach dem Zweiten Weltkrieg kontrollierten die USA die Inseln bis zur Rückgabe an Japan in den 1970er Jahren.
Der Name „Bonin
Eine Fährfahrt von Tokio dauert rund 24 Stunden und die Boote verkehren nur alle paar Tage, daher sollte man mehrere Nächte auf den Inseln einplanen. Das Wetter kann sich schnell ändern, und starke Winde führen manchmal zu Verspätungen oder Stornierungen der Abfahrten.
Viele Pflanzen und Tiere hier kommen nirgendwo sonst vor, darunter Schnecken mit leuchtend gefärbten Schalen und Bäume, die nur auf diesen wenigen Inseln wachsen. Wale und Delfine schwimmen das ganze Jahr über in den Gewässern rund um die Inseln, und man sieht sie oft vom Ufer oder von kleinen Booten aus.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.