Tottori Tōshō-gū, Shinto-Schrein in Tottori, Japan
Das Tottori Tōshō-gū ist ein einzelner Shinto-Schrein in Tottori, keine Anlage. Seine Honden, Haiden, Heiden und das Karamon-Tor, alle 1650 erbaut, sind nationale Kulturgüter. Die Honden hat ein Zypressenrindendach und eine Falkenschnitzerei über den Türen, die Hidari Jingorō zugeschrieben wird.
Ikeda Mitsunaka, erster Daimyō der Domäne Tottori, wurde 1632 mit drei Jahren Landesherr, zog aber erst im Dezember 1649 in seine Domäne ein. Daraufhin erbat er vom Shogunat die Errichtung eines Schreins für Tōshō Dai-gongen, seinen Urgroßvater Tokugawa Ieyasu, der 1650 als Inaba Tōshō-gū vollendet wurde. 1874 in Ōchidani Jinja umbenannt, wurden Mitsunaka, sein Vater Tadao, sein Onkel Tadatsugu und später Yoshinori als Kami aufgenommen; im Oktober 2011 erhielt er seinen heutigen Namen.
Der Name des Schreins wechselte mit den Epochen: gegründet als Inaba Tōshō-gū, 1874 in Ōchidani Jinja umbenannt, trägt er seit Oktober 2011 den Namen Tottori Tōshō-gū. Hier finden das Herbstfest und ein Rakuchi-rakuzai-Markt statt, und der Zugangsweg durch den Ōchidani-Park gilt in der Stadt als Ort, an dem man Glühwürmchen sehen kann.
Der Schrein liegt am Ende eines Sandō, der den Ōchidani-Park durchquert; gegenüber dem Torii steht das Stadtgeschichtsmuseum Tottori (Yamabiko-kan). Vom JR-Bahnhof Tottori fährt der Stadtbus Kururi (rote Linie) etwa 12 Minuten bis zur Haltestelle Ōchidani Park/Yamabiko-kan, von dort 5 Minuten zu Fuß. Die Teiche am Weg sind ein Glühwürmchenplatz mitten in der Stadt.
Das Gelände war ursprünglich unter dem Namen Inaba Tōshō-gū bekannt, bevor es den Namen änderte. Diese Umbenennung markierte einen Wendepunkt in der Art, wie der Ort verehrt wurde und wer dort geehrt wurde.
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