Kume-jima, Pazifikinsel in der Präfektur Okinawa, Japan.
Kumejima ist eine Insel im Okinawa-Archipel mit weißen Sandstränden, Korallenriffen und bewaldeten Hügeln, die sich über rund 59 Quadratkilometer erstreckt. Die Ostküste zeigt flache Buchten mit klarem Wasser, während der Westen felsige Klippen und ruhigere Gewässer aufweist.
Zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert diente die Insel als Handelsposten zwischen dem Ryukyu-Königreich und China, wobei chinesische Waren auf lokalen Märkten ankamen. Nach 1879 wurde sie offiziell in die japanische Präfektur Okinawa eingegliedert und verlor ihre Rolle als internationaler Hafen.
Der Name Kumejima wird im lokalen Dialekt mit einem weichen, melodischen Ton ausgesprochen, der die alte Verbindung zur Ryukyu-Sprache widerspiegelt. Fischer und Handwerker arbeiten weiterhin mit Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden, besonders bei der Herstellung von Naturfaserstoffen und beim Bootsbau.
Besucher erreichen die Insel mit dem Flugzeug in etwa 35 Minuten oder per Fähre von Naha aus, wobei die meisten Unterkünfte sich entlang der östlichen Küstenstraße befinden. Ein Mietwagen oder Fahrrad erleichtert die Erkundung der verstreuten Strände, Aussichtspunkte und Felsformationen erheblich.
Auf der Insel stehen vier Burgruinen aus der Zeit vor dem 17. Jahrhundert, wobei Ue Castle Site die höchstgelegene Burgstätte in ganz Okinawa darstellt. Diese Ruinen liegen verstreut in bewaldeten Hügeln und bieten weite Ausblicke auf das Meer und die umliegenden Buchten.
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