Iōtorishima, Vulkaninsel in den Okinawa-Inseln, Japan
Iōtorishima ist eine vulkanische Insel in der Präfektur Okinawa, Japan. Sie besteht aus zwei verbundenen Vulkanen: dem südlichen Gusuku mit einer Lavakuppel und dem nördlichen Iōdake mit einem Kratersee voller schwefelhaltigen Wassers.
Die erste dokumentierte Eruption ereignete sich 1664 und führte zu Erdrutschen sowie Todesfällen. Später verursachten vulkanische Aktivitäten und Erdbeben 1903 die endgültige Evakuierung, und die letzten Bewohner verließen die Insel bis 1958 dauerhaft.
Die Insel war lange Zeit ein Ort der Schwefelgewinnung. Die Bewohner nutzten die vulkanischen Quellen und verkaufen das Material über viele Generationen hinweg.
Das Eiland kann nur per Boot erreicht werden, wobei die Bedingungen stark vom Wetter abhängen. Besucher sollten bei der Planung flexible Zeiten einplanen und sich vorab über die aktuellen Zugangsbedingungen informieren.
Das Eiland wurde nach seiner Besiedlung als Produktionsstätte für Schwefel bekannt, was es zu einem wirtschaftlich wichtigen Ort machte. Die Bewohner handelten mit diesem Rohstoff über lange Zeit hinweg, bevor die Insel schließlich aufgegeben wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.