Katori, Handelsstadt in der Präfektur Chiba, Japan
Katori ist eine Stadt in der Präfektur Chiba in Japan, die sich am Ufer des Tone-Flusses ausbreitet und mehrere historische Ortskerne umfasst. Der Ort verbindet alte Handelsviertel mit modernen Wohngebieten, durchzogen von Kanälen und grünen Feldern, die zum östlichen Binnenland führen.
Die Stadt entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Ortschaften im Jahr 1951 und erhielt 2006 offiziell den Status einer Stadt. Früher diente die Gegend als wichtiger Handelsknotenpunkt am Wasserweg zwischen dem Landesinneren und der Küste.
Der Name Katori kommt vom gleichnamigen Schrein, einem der ältesten Shinto-Heiligtümer in der Region, das sich direkt im Stadtgebiet befindet. An Festtagen ziehen kunstvolle Holzwagen durch die Gassen, gezogen von Menschen in historischen Gewändern, während Besucher den traditionellen Rufen zuhören können.
Besucher können zu Fuß durch die alten Gassen gehen, entlang der Flussufer spazieren und die Holzhäuser aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Am einfachsten erkundet man den Ort tagsüber, wenn Geschäfte geöffnet sind und das Flussufer gut zugänglich ist.
Ein berühmter Kartograf des 18. Jahrhunderts lebte hier und erstellte die erste präzise Karte des Landes, indem er jeden Winkel zu Fuß vermaß. Sein Wohnhaus am Fluss steht noch heute und zeigt die Werkzeuge, mit denen er arbeitete.
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