Tambasasayama, Historische Burgstadt in der Präfektur Hyogo, Japan
Tamba-Sasayama ist eine Stadt in der Präfektur Hyōgo, die sich über ein Bergbecken erstreckt und von Wäldern, Reisfeldern und erhaltenen traditionellen Vierteln geprägt wird. Die Siedlung liegt in einer Talmulde, durch die schmale Straßen führen, entlang derer sich Handwerkshäuser, Sake-Brauereien und kleine Läden aneinanderreihen.
Die Stadt entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als der Shogun den Bau eines Festungspostens anordnete, um die Verbindung zwischen Kyoto und westlichen Provinzen zu kontrollieren. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Siedlung zu einem Zentrum für Handel und Handwerk, das seine ursprüngliche Anordnung bis heute bewahrt hat.
Das Dekansho-Festival im August zeigt den traditionellen Bon-Tanz, bei dem die Teilnehmer choreografierte Bewegungen ausführen und Volkslieder über lokale Bräuche singen.
Die Anreise erfolgt per Bahn über den Bahnhof Sasayamaguchi, der durch regelmäßige Verbindungen mit größeren Städten der Region verbunden ist. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten und Restaurants entlang der alten Burgstraße liegen.
In einigen der restaurierten Kaufmannshäuser entlang der Hauptstraße können Besucher heute übernachten und die Innenräume aus der Edo-Zeit erleben. Jedes Gebäude bewahrt seine eigene Architektur, von hohen Dachbalken bis zu Schiebetüren aus Papier und Holz.
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