Minami-Iwojima, Vulkaninsel in der Unterpräfektur Ogasawara, Japan.
South Iwo Jima gehört zu den Volcano-Inseln innerhalb der Präfektur Ogasawara und besteht aus einem einzigen vulkanischen Kegel mit einem Durchmesser von rund 5 km (3 Meilen). Die Küste fällt abrupt ins Meer ab, während die Vegetation nur an wenigen Stellen Fuß fassen kann und große Teile nackten Fels zeigen.
Spanische Seefahrer erreichten das Gebiet im 16. Jahrhundert, bevor Japan die Insel im 19. Jahrhundert verwaltete. Die Region blieb abgelegen, doch geologische Untersuchungen begannen im 20. Jahrhundert wegen der vulkanischen Aktivität.
Der japanische Name Minami-Iōtō bedeutet wörtlich Süd-Schwefel-Insel und verweist auf die aktive vulkanische Natur des Geländes. Besucher können das Eiland nicht betreten, doch seine wilde Silhouette bleibt ein Symbol für unberührte Naturgewalt im westlichen Pazifik.
Öffentlicher Zugang ist aus Schutzgründen dauerhaft ausgeschlossen und nur akkreditierte Wissenschaftler dürfen Sondergenehmigungen beantragen. Wer sich für die Region interessiert, kann Informationen in Meeresforschungszentren auf den bewohnten Nachbarinseln einsehen.
Die abgeschiedene Lage fördert endemische Arten, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Forschungsteams dokumentieren weiterhin neue Pflanzen- und Insektenformen bei jedem seltenen Besuch.
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