Higashimatsuyama, Stadt in der Präfektur Saitama, Japan
Higashimatsuyama ist eine Stadt in der zentralen Präfektur Saitama, die sich über ein Gebiet von 65 Quadratkilometern erstreckt und etwa 90.000 Einwohner beherbergt. Die Stadt liegt zwischen flachen landwirtschaftlichen Flächen im Norden und bewaldeten Hügeln im Süden, mit einem kompakten Zentrum rund um die beiden Bahnhöfe.
Das Gebiet diente während der Kamakura-Zeit als Burgstadt und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem Knotenpunkt zwischen der Ebene und den Bergen. Die formelle Stadtgründung erfolgte 1954 durch die Zusammenlegung mehrerer Dörfer nach den Reformen der Nachkriegszeit.
In der Maruki-Galerie zeigen großformatige Wandbilder die Folgen des Atombombenabwurfs aus der Sicht zweier Künstler, die unmittelbar nach dem Ereignis vor Ort waren. Die Takasaka-Skulpturenpromenade führt durch eine ruhige Wohngegend und präsentiert Bronzearbeiten eines lokalen Bildhauers entlang des Weges.
Die Tobu-Tojo-Linie verbindet die Stadt über zwei Bahnhöfe in etwa 44 Minuten mit dem Zentrum von Tokio, und die Kanetsu-Autobahn verläuft am östlichen Rand. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite der Bahnhöfe, während die südlichen Hügel Wanderwege und Parks bieten.
Die Stadt richtet jährlich einen dreitägigen Wanderwettbewerb aus, der Teilnehmer aus ganz Asien anzieht und zu dauerhaften Partnerschaften mit Wonju in Südkorea und Nijmegen in den Niederlanden geführt hat. Beide Städte organisieren ähnliche Veranstaltungen und tauschen regelmäßig Wandergruppen aus.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.