Provinz Shinano, Historische Provinz im zentralen Japan
Shinano war eine historische Verwaltungseinheit in Zentraljapan, die sich über bergiges Gelände erstreckte und an zehn benachbarte Provinzen grenzte. Das Gebiet umfasste mehrere wichtige Burgsiedlungen, die als militärische und verwaltungstechnische Zentren dienten.
Die Provinz entstand in der Antike als Teil des alten Verwaltungssystems und blieb bis zur Meiji-Restauration 1871 bestehen. Danach wurde das Gebiet in zwei Präfekturen aufgeteilt, die sich 1876 zur heutigen Präfektur Nagano zusammenschlossen.
Der Name stammt aus einer alten Bezeichnung für das Gebiet und lebt heute in regionalen Traditionen und Ortsnamen fort. Besucher stoßen auf Schreine und Tempel, die einst das religiöse Leben der Region prägten und noch immer von Einheimischen aufgesucht werden.
Wer die ehemalige Provinz erkunden möchte, reist heute durch die Präfektur Nagano und besucht alte Burgstädte wie Matsumoto oder Ueda. Die Region bleibt bergig und die Wege zwischen den Orten führen durch Täler und über Pässe.
Der Name wurde im Zweiten Weltkrieg für einen Flugzeugträger wiederverwendet und erhielt so ein zweites Leben in der Marinegeschichte. Das Schiff blieb eines der größten, die Japan je gebaut hat, und verband moderne Militärtechnik mit einem jahrhundertealten Ortsnamen.
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