Tama, Flusssystem im Großraum Tokio, Japan
Der Tama ist ein 138 Kilometer langer Fluss, der vom Berg Kasatori durch drei Präfekturen fließt und dabei die natürliche Grenze zwischen Tokio und der Präfektur Kanagawa bildet. Das Flussbett variiert von felsigen Abschnitten im Gebirge bis zu breiten Ebenen nahe der Bucht von Tokio.
Im 17. Jahrhundert wurde ein Aquädukt vom Fluss nach Edo gebaut, um die wachsende Stadt mit Frischwasser zu versorgen. Später entstand der Ogochi-Damm im oberen Flusslauf, wodurch ein großer Stausee zur Versorgung der Metropolregion geschaffen wurde.
Die Einheimischen nutzen die Uferpromenaden für verschiedene Freizeitaktivitäten, vom morgendlichen Joggen bis zum Grillen an Wochenenden. Der Flussname kombiniert die Schriftzeichen für „Juwel
Mehrere Brücken verbinden beide Ufer des Flusses und ermöglichen es Besuchern, zwischen den verschiedenen Parks und Wanderwegen zu wechseln. Fahrradwege erstrecken sich entlang großer Teile des Flussufers und bieten Zugang zu weniger besiedelten Flussabschnitten.
Lake Okutama entstand durch die Stauung des Flusses und dient heute als Hauptwasserquelle für mehrere Millionen Einwohner der Hauptstadtregion. Der See liegt in einer bewaldeten Bergregion und kann von Besuchern mit Bootstouren erkundet werden.
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