Ashigarakami, Verwaltungsbezirk im westlichen Kanagawa, Japan
Ashigarakami ist ein Verwaltungsbezirk in der westlichen Präfektur Kanagawa mit fünf Gemeinden: Kaisei, Matsuda, Nakai, Oi und Yamakita. Das Gebiet wird von Bergen geprägt und liegt teilweise im Tanzawa-Oyama-Nationalpark mit seinen naturbelassenen Waldflächen und Flusslandschaften.
Der Bezirk wurde 1878 nach der Meiji-Restauration aus dem früheren Ashigara-Präfektur offiziell der Präfektur Kanagawa angegliedert. Teile des Gebiets standen nach Vulkaneruptionen des Mount Fuji während der Edo-Zeit unter direkter Kontrolle des Tokugawa-Shogunats.
Die Gegend ist geprägt von Bergkulturen und traditionellen Anbaumethoden, die Generationen von Bewohnern verbunden haben. In den Dörfern lassen sich noch heute alte Handwerkstechniken und saisonale Rituale beobachten, die das Leben im Hochland widerspiegeln.
Die fünf Gemeinden sind durch lokale Straßen und kleine Bahnlinien verbunden, was das Erkunden einzelner Bereiche erleichtert. Das bergige Gelände bedeutet, dass Wanderungen und steile Pfade zum Entdecken dieser Region üblich sind.
Die Region war lange Zeit Staatsland des Tokugawa-Shogunats und spielte eine strategische Rolle als Pufferzone zwischen den mächtigsten Feudalherren. Diese Geschichte hat Spuren in der Infrastruktur und Siedlungsstruktur hinterlassen, die heute noch sichtbar sind.
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