Niijima, Vulkaninsel in der Präfektur Tokio, Japan
Nii-jima ist eine vulkanische Insel in der Präfektur Tokio, Japan, die sich über mehrere Kilometer entlang des Pazifiks erstreckt. Acht Rhyolith-Lavadome prägen die Landschaft, während weiße Klippen entlang der Küste aufragen und der höchste Punkt mehr als 400 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Archäologische Funde aus der Jomon-Zeit belegen, dass Menschen schon vor Tausenden von Jahren auf der Insel lebten. Während der Edo-Zeit nutzte die Regierung den Ort als Verbannungsort für Straftäter, die fernab vom Festland isoliert wurden.
An den Stränden tragen Surfer das ganze Jahr über Neoprenanzüge, da die Wassertemperaturen auch im Sommer kühl bleiben. Die Koga-Steinbrüche liegen nahe der Küste, und die Bewohner verwenden das Material seit Generationen für Bauarbeiten und Kunsthandwerk.
Kostenlose Regierungsbusse verbinden die Ortschaften auf der Insel und halten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Fährverbindungen vom Festland dauern mehrere Stunden, und die See kann rau sein, daher lohnt es sich, die Wettervorhersage zu prüfen.
Die Strände bestehen aus feinem weißem Sand, der durch zerkleinerten Rhyolith entsteht und sich anders anfühlt als gewöhnlicher Strandsand. Direkt am Meer befinden sich heiße Quellen, wo das mineralhaltige Wasser aus dem Untergrund sprudelt und Badebecken mit Blick auf die Wellen bildet.
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