Kongōbu-ji, Buddhistischer Tempel in Kōya, Japan
Kongōbu-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kōya in Japan und dient als Hauptsitz der Shingon-Schule. Die Anlage besteht aus mehreren Holzhallen mit Tatami-Böden, verbunden durch überdachte Gänge, und enthält vergoldete Schiebetüren sowie große Räume für Zeremonien und Empfänge.
Toyotomi Hideyoshi ließ das Gebäude 1593 errichten, um seine Mutter zu ehren. Später erhielt es den Status als Hauptsitz des Shingon-Buddhismus und wurde mehrfach restauriert, um seine Funktion als zentraler Tempel zu bewahren.
Der Name bedeutet "Tempel des Diamantgipfels" und bezieht sich auf die zentrale Lehre der Shingon-Schule. Mönche leben hier noch heute und führen ihre Zeremonien in den inneren Räumen aus, während Besucher die Schiebetüren mit ihren Kranichbildern und die stillen Gänge zwischen den Hallen erleben können.
Man muss die Schuhe vor dem Betreten ausziehen und erhält Hausschuhe am Eingang. Die Haupthallen sind jeden Tag von morgens bis abends geöffnet, und der Rundgang führt durch mehrere Räume, in denen man auf den Holzböden still gehen sollte.
Der Steingarten Banryutei entstand erst 1984 und gehört damit zu den jüngeren Anlagen auf dem Tempelgelände. Die Steine stammen von der Insel Shikoku und wurden nach traditionellen Prinzipien angeordnet, um Drachen und Wolken darzustellen.
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