International Christian University, Private christliche Universität in Mitaka, Japan
Die International Christian University ist eine private Hochschule in Mitaka westlich von Tokio, die sich über ein bewaldetes Gelände von etwa 60 Hektar erstreckt. Neben Vorlesungsgebäuden finden sich auf dem Campus ein Teehaus und mehrere Bereiche, die für archäologische Forschungsarbeiten genutzt werden.
Die Universität nahm ihren Betrieb 1949 als erste liberal-arts-Hochschule Japans auf, initiiert durch Kooperation zwischen Prinz Takamatsu, General Douglas MacArthur und dem Gouverneur der Bank von Japan Hisato Ichimada. Die Gründung erfolgte vor dem Hintergrund der Nachkriegsjahre und zielte darauf ab, eine neue Form akademischer Bildung im Land zu etablieren.
Die Studierenden der Internationalen Christlichen Universität erhalten Unterricht in Englisch und Japanisch, wobei 30 Prozent der Kurse vollständig auf Englisch gehalten werden.
Die Hochschule arbeitet mit einem Trimestersystem, das drei Studienphasen pro Jahr umfasst und Studierenden ermöglicht, ihre akademischen Zeitpläne den eigenen Bildungszielen anzupassen. Der Campus liegt in einer waldreichen Umgebung und bietet ruhige Bereiche zum Lernen sowie offene Flächen für Erholung zwischen den Kursen.
Das Diffendorfer Memorial Hall auf dem Gelände gilt als erstes umfassendes Studierendenzentrum Japans und wurde nach einem amerikanischen Missionar benannt. Das Gebäude dient bis heute als zentraler Treffpunkt für das Campusleben und symbolisiert die internationale Ausrichtung der Gründungsphase.
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