Yaotsu, Bergstadt im Bezirk Kamo, Japan
Yaotsu ist eine Stadt im Bezirk Kamo in Japan, die sich zwischen dem Hida- und dem Kiso-Fluss erstreckt. Das Gebiet wird zu großen Teilen von Wäldern bedeckt und bietet eine naturbelassene Landschaft mit mehreren Flussufern.
Die Stadt wurde 1889 als offizielles Verwaltungsgebiet gegründet und wuchs durch mehrere Eingemeindungen benachbarter Dörfer in den 1950er Jahren. Diese Fusionen formten die heutige Gemeinde und ihre geografischen Grenzen.
Der Hügel der Menschheit ist ein Gedenkpark, der an den Diplomaten Chiune Sugihara erinnert, der während des Zweiten Weltkriegs jüdischen Flüchtlingen Visa ausstellte. Sein Engagement für Menschenrettung wird hier durch Denkmäler und Ausstellungen gewürdigt, die Besucher zum Nachdenken einladen.
Bei einem Besuch sollte man beachten, dass viele Museen und Denkmäler tagsüber zugänglich sind, wobei einige an Montagen und Feiertagen geschlossen sein können. Die beste Zeit für eine Erkundung ist während der Wochentage, wenn die Einrichtungen geöffnet sind.
Das ehemalige Yaotsu-Kraftwerk von 1911 steht am Kiso-Fluss und war die erste Anlage dieser Art in der Region. Heute funktioniert es als Museum und zeigt die frühe Geschichte der Wasserkraftnutzung in Japan.
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