Murata, Ort in der Präfektur Miyagi, Japan
Murata ist eine kleine Stadt in der Shibata-Region mit traditionellen Speicherhäusern, sogenannten Kura, die früher Waren lagerten und heute als Wohnhäuser, Geschäfte und Cafés dienen. Die Gebäude zeigen schwarzweiße Mauermuster und Holzstrukturen, die das Straßenbild prägen und alte Zeit mit modernem Leben verbinden.
Murata war einmal ein Handelszentrum für Benibana, eine Pflanze zur Herstellung roter Farbstoffe für Kimonos, die die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert reich machte. Diese kommerzielle Blüte führte zum Bau der Steinspeicher, die heute noch das Stadtbild dominieren und von dieser prosperierenden Vergangenheit erzählen.
Das Schrein Shiratori-jinja mit seinen alten Bäumen prägt das tägliche Leben in Murata. Die Einheimischen besuchen regelmäßig den Tempel und die umliegenden ruhigen Orte für Momente der Besinnung und halten damit lokale Traditionen lebendig.
Sie können die Stadt am besten zu Fuß erkunden, indem Sie die alten Straßen der Innenstadt entlang gehen und die Läden sowie Cafés besuchen. Bringen Sie bequeme Schuhe mit, da die Wege auf unebenen Pflastersteinen führen und der Ort besser in einem langsamen Tempo zu entdecken ist.
Ein außergewöhnlicher Glyzinienbaum in der Nähe des Schreins ist über 800 Jahre alt und hat einen gewundenen, schlangenhaften Stamm. Sein Anblick wirkt wie das Betreten einer anderen Welt, weit entfernt von den geschäftigen modernen Straßen und lädt zu einer ruhigen Kontemplation ein.
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