Mount Kongō, Berggipfel in der Region Kawachi, Japan.
Der Kongō ist ein Berg an der Grenze zwischen den Präfekturen Osaka und Nara, der sich auf 1125 Meter Höhe erhebt und die umliegenden Ebenen der Kansai-Region überragt. Seine bewaldeten Hänge erstrecken sich über mehrere Ortschaften und bieten zahlreiche Aufstiegswege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
Die Festung Chihaya wurde im 14. Jahrhundert auf einem Gebirgskamm errichtet und diente als Verteidigungsposten während der Auseinandersetzungen der Kamakura-Zeit. Die Anlage widerstand mehreren Belagerungen und wurde zu einem Symbol militärischer Beharrlichkeit.
Der Berg trägt den Namen des buddhistischen Konzepts unvergänglicher Weisheit und zieht heute noch Pilger an, die den spirituellen Pfaden der alten Asketen folgen. Wanderer begegnen auf dem Weg kleinen Schreinen und Gebetsfahnen, die von der fortwährenden religiösen Verehrung zeugen.
Der Einstieg zur Wanderung beginnt nahe der Seilbahnstation, von wo aus mehrere Wege zum Gipfel führen. Die Wanderung dauert je nach Route zwischen zwei und vier Stunden, und festes Schuhwerk wird wegen der teilweise steilen Abschnitte empfohlen.
Im Winter bilden sich auf dem Gipfel natürliche Eisformationen, die Bäume und Felsen in gefrorene Skulpturen verwandeln. Diese kurzlebigen Gebilde erscheinen bei besonders kalten Wetterlagen und ziehen Fotografen aus der ganzen Region an.
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