Eisan-ji, Buddhistischer Tempel in Gojō, Japan
Der Eisanji ist ein buddhistischer Tempel in Gojō mit einem achteckigen Pagodenbau, der Merkmale aus der Tenpyo-Zeit zeigt. Die Struktur enthält aufwendige Wandmalereien und vier schiebbare Türen sowie vier Gitterfenster, die das Innere mit Licht erfüllen.
Der Tempel wurde 719 von Fujiwara no Muchimaro als Familienheiligtum gegründet und erhielt seine markante achteckige Pagode später durch Nakamaro, seinen Sohn. Dieser errichtete den Pagodenbau als Denkmal für seinen verstorbenen Vater.
Die Tempelglocke trägt Inschriften von bedeutenden historischen Figuren und wird in Japan als eine der drei bemerkenswertesten Glocken aus der Heian-Zeit verehrt. Besucher können die feinen Details dieser Inschriften bei einem Rundgang durch die Anlage entdecken.
Das Gelände ist tagsüber für Besucher zugänglich und kann selbstständig erkundet werden. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Rundgang über unebene Wege und Treppen führt.
Die achteckige Pagode wurde als Schatz Japans anerkannt und ist bekannt für ihre symmetrische Form mit alternierenden Türen und Fenstern. Diese ausgewogene Kombination ist eine seltene Besonderheit in der japanischen Tempelarchitektur.
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