Gojō, Bergstadt in der Präfektur Nara, Japan
Gojō ist eine Stadt in der Präfektur Nara, die sich entlang eines Flusses zwischen bewaldeten Hügeln erstreckt. Holzhäuser und Geschäfte reihen sich an schmalen Straßen aneinander, während sich an den Hängen Obstgärten ausbreiten.
Die Stadt entstand offiziell in der Mitte des 20. Jahrhunderts, doch das Handelsviertel am Fluss bestand schon Jahrhunderte zuvor. Händler bauten dort während der Edo-Zeit ihre Wohnhäuser und Lagerhallen.
Der Name dieser Stadt verweist auf ihre Lage an einem historischen Straßenkreuz, wo seit Jahrhunderten Händler und Reisende rasteten. Heute prägen Obstgärten und Werkstätten das Bild, in denen Familien ihre Erzeugnisse nach alten Methoden veredeln.
Die Erkundung der Stadt ist zu Fuß gut möglich, da die wichtigsten Bereiche nahe beieinander liegen. Zwei Bahnstationen verbinden den Ort mit anderen Regionen und erleichtern die Ankunft.
Eine alte Kaufmannsresidenz vereint zwei getrennte Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert in einem Hof. Der eine Teil zeigt traditionelle Matten-Räume, der andere dient als renovierter Lagerraum mit modernem Innenleben.
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