Tateri kōjinja, Shinto-Schrein in Nosegawa, Yoshino-Bezirk, Präfektur Nara, Japan
Tateri kōjinja ist ein Shinto-Schrein in Nosegawa und bietet typische Merkmale eines kleineren Heiligtums mit einem Hauptgebäude, Torii-Tor und umliegenden Gärten. Die Anlage ist einfach strukturiert und leicht zu erkunden, mit klaren Wegen, die zu den verschiedenen Bereichen des Schreins führen.
Laut der Schreinchronik Sanbō Daikōjin Ryakuenki gründete Kūkai den Schrein um 800 bei der Errichtung des Kongōbu-ji auf dem Kōya-san: Er malte einen Sanbō Kōjin auf eine Tafel, setzte ihn am Kasayama Kōjin ein und rief die Gottheit an der Nordostecke des Altars an. Als Hōshaku-in, ein mit Kōya verbundener Tempelschrein, bekannt, wurde er während der antibuddhistischen Maßnahmen der frühen Meiji-Zeit geschlossen; die Bildwerke kamen nach Iketsugawa.
Der Schrein verehrt Hōndawake no Mikoto und Hōmusubi no Kami, Gottheiten des Handels sowie des Feuers und Herdes; daher kommen Menschen aus Feuerberufen und Pilger des Kōyasan hierher. Er zählt zu den drei großen Kōjin-Schreinen Japans und gilt als inneres Heiligtum des Kōyasan. Der Name Tateri stammt vom Berg Kōjin-dake, auf dessen Gipfel die Halle steht.
Der Schrein liegt auf dem 1.260 m hohen Gipfel des Kōjin-dake und ist vom Gebetshaus aus über eine Reihe von Torii in etwa zehn Minuten Aufstieg erreichbar. Unten befinden sich ein großer kostenloser Parkplatz, eine Bushaltestelle und ein Souvenirladen. Der Schnellbus Nankai Rinkan von der Station Kōyasan verkehrt nur an Wochenenden und Feiertagen, im Winter mit einer Hin- und Rückfahrt, sonst mit zwei.
Der Schrein zählt zu den drei großen Kōjin-Schreinen Japans und gilt als inneres Heiligtum des Berges Kōya. Kūkai soll bei der Gründung des Klosters einen Sanbō Kōjin auf eine Holztafel gemalt haben; bis zum Beginn der Meiji-Zeit war der Ort ein Tempel namens Hōshaku-in mit Glockenturm.
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