Kongō Sanmai-in, Buddhistischer Tempel in Kōya, Japan
Kongō Sanmai-in ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Kōya mit traditioneller japanischer Architektur, Gärten und religiösen Kunstwerken im Tempelkomplex. Der Ort besteht aus mehreren Gebäuden, die um ruhige Innenhöfe angeordnet sind und sich in die bergige Umgebung einfügen.
Der Tempel wurde 1211 gegründet, um der Seele eines bedeutenden Adligen zu gedenken, und steht damit für die Verbindung zwischen weltlicher und geistlicher Welt im mittelalterlichen Japan. Seither ist der Ort ein Teil des Wallfahrtssystems auf dem heiligen Berg Kōya geblieben.
Der Tempel bewahrt eine verborgene Buddha-Statue, das Hibutsu, das über lange Zeiträume der Öffentlichkeit entzogen bleibt und nur zu besonderen Gelegenheiten sichtbar wird. Besucher können die spirituelle Bedeutung dieser Praxis in der täglichen Atmosphäre des Ortes spüren.
Der Ort funktioniert als Shukubō und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger und Besucher, die den heiligen Berg erkunden möchten. Gäste sollten bedenken, dass das Leben hier nach dem Rhythmus der religiösen Gemeinschaft läuft und ruhiges Verhalten erwartet wird.
Die verborgene Buddha-Statue wird erst Ende der 2400er Jahre wieder gezeigt, wodurch das Warten selbst zu einem Teil der spirituellen Erfahrung wird. Diese ungewöhnliche zeitliche Spanne macht das Verbergen zum eigentlichen Kern der Verehrung.
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