Ōmu, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Ōmu ist eine kleine Stadt in der Unterpräfektur Okhotsk auf der Insel Hokkaido und wird von Wäldern und offenen Feldern umgeben. Die Gegend hat eine einfache, funktionale Architektur mit ruhigen Straßen und Häusern, die zeigen, wie die Natur in das Alltagsleben der Menschen eindringt.
Ōmu wurde offiziell am 1. April 1915 gegründet, nachdem die Region lange als Ainu-Siedlung existiert hatte. 1948 änderte sich die Bezeichnung von Ōmu-mura zu Ōmu-cho, was die wachsende Bedeutung der Stadt in der Gegend widerspiegelte.
Der Name Ōmu könnte aus der Ainu-Sprache stammen und spiegelt die indigenen Wurzeln der Region wider. Die Bewohner folgen Traditionen wie einfachen Jahresfesten, bei denen Gemeinden zusammenkommen, um die Ernte oder den Wetterwechsel zu feiern und dabei lokale Speisen und Geschichten zu teilen.
Die Stadt kann auf lokalen Straßen erreicht werden und bietet grundlegende Dienstleistungen sowie kleine Läden, die den Alltag widerspiegeln. Besucher sollten sich auf kalte Winter mit viel Schnee und kurze, warme Sommer vorbereiten, da das Klima das Leben und die Aktivitäten hier stark beeinflusst.
Die Stadt hat ein Maskottchen namens Ikurasujiko, ein kleine Lachs-Kreatur mit Hut, die gerne in heißen Quellen sitzt und aufs Meer blickt. Dieses ungewöhnliche Charakter-Symbol zeigt die lokale Liebe zum Meer und zu den natürlichen Quellen, die die Region prägen.
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