Oshino, Ländliches Dorf im Bezirk Minamitsuru, Japan
Oshino ist ein Dorf in der Präfektur Yamanashi, das um acht natürliche Seen herum gebaut wurde, die von Quellwasser aus dem Fuji gespeist werden. Die Seen liegen auf etwa 600 Metern Höhe und werden von historischen Bauernhäusern und grünen Hügeln umgeben.
Das Dorf entstand 1889 während der Meiji-Zeit als separate Verwaltungseinheit, nachdem die Region lange Zeit unter der Kontrolle des Tokugawa-Shogunats in der Provinz Kai gestanden hatte. Die Gründung markierte einen neuen Anfang für die Gemeinde nach einer langen Zeit relativer Isolation.
Der Name Oshino stammt von den acht Seen ab, die das Dorf prägen und die Bewohner seit Generationen mit Wasser versorgen. Besucher sehen heute noch traditionelle Bauernhöfe mit Strohdächern rund um die Seen, wo lokale Handwerkstechniken bewahrt werden.
Das Dorf ist am einfachsten mit dem Bus vom Bahnhof Kawaguchiko zu erreichen, wobei die Fahrt etwa eine Stunde dauert und regelmäßig tagsüber angeboten wird. Der Besuch funktioniert gut für einen Halbtag, da sich die wichtigsten Attraktionen zu Fuß erkunden lassen.
Das Waku-Teich-Wasser durchläuft einen natürlichen Filterprozess durch vulkanisches Gestein, der etwa achtzig Jahre dauert und vom japanischen Umweltministerium 1985 anerkannt wurde. Dieser Prozess macht das Wasser außergewöhnlich klar und rein, was nicht vielen Besuchern bekannt ist.
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