Chatan, Küstendistrikt in Nakagami, Japan
Chatan ist eine Hafenstadt im Bezirk Nakagami an der Westküste Okinawas, die sich entlang der Ostchinesischen See erstreckt. Das Gelände zeigt Kalksteinhügel im Osten und flache Gebiete in Strandnähe, mit einer Bevölkerung von etwa 28.578 Menschen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Chatan für seine ausgedehnte Reisproduktion bekannt, mit großen Feldern, die Einwohner im Okinawischen als Chatan taa-bukkwa nannten. Nach dem Krieg veränderte sich die Gegend durch den Aufbau militärischer Anlagen grundlegend.
Acht anerkannte Denkmäler prägen das Ortsbild, darunter das traditionelle Wohnhaus Chatan Uchinā-yā und mehrere heilige Stätten innerhalb der Festungsanlage Chatan Gusuku. Diese Orte zeigen, wie die Bewohner ihre Geschichte bewahrt haben und welchen Platz sie in ihrem Alltag einnehmen.
Vier Grundschulen, zwei Mittelschulen und eine Oberschule versorgen die Bevölkerung mit Bildungsangeboten. Bei einem Besuch sollte man beachten, dass militärische Bereiche für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind und das Gelände mehrfach unterteilt ist.
Militärische Installationen bedecken etwa die Hälfte des Geländes und schaffen eine einzigartige Mischung aus japanischen und amerikanischen Einflüssen. Diese Präsenz prägt den Alltag und das Aussehen der Stadt auf ungewöhnliche Weise.
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