Hirono, Ort in der Präfektur Fukushima, Japan
Hirono ist eine kleine Stadt in der Präfektur Fukushima an der Pazifikküste mit etwa 5.000 Einwohnern und einer ruhigen, ländlichen Atmosphäre. Die Stadt erstreckt sich über etwa 58 Quadratkilometer und wird von Reisfeldern, Wäldern und der Meeresküste geprägt, wobei das Klima mild und das Tempo des täglichen Lebens entspannt ist.
Die Stadt wurde 1940 gegründet und hat ihre ländlichen Traditionen bewahrt, obwohl sie sich über Generationen entwickelt hat. Der Wendepunkt kam 2011 mit dem Erdbeben und Tsunami, gefolgt durch die nahe gelegene nukleare Katastrophe, die zur Evakuierung führte und Jahre für Sanierung und Wiederaufbau erforderte.
Der Name Hirono ist eng mit der lokalen Geschichte verbunden, und die Stadt zeigt ihre Verbundenheit mit der Natur durch ihre Symbole: die Kirschblüte als Stadtbaum und den japanischen Weißauge als Stadtvogel. Diese Zeichen spiegeln wider, wie die Bewohner die Jahreszeiten feiern und ihre ländliche Identität bewahren.
Der beste Weg, die Stadt zu erkunden, ist zu Fuß auf den verschiedenen Wanderwegen, insbesondere dem Kaze no Torimichi, einem 4,1 Kilometer langen Weg, der etwa anderthalb Stunden dauert. Die Wege sind zugänglich und führen durch Reisfelder und entlang des Flusses, wobei Besuchern empfohlen wird, angemessene Schuhe zu tragen und die wechselnden Jahreszeiten zu berücksichtigen.
Eine Besonderheit ist der Ashiato no Michi, ein Pfad entlang des Asami-Flusses, auf dem alte Fußabdrücke in Beton eingeprägt sind und bis heute erhalten bleiben. Die Einheimischen schätzen dieses kleine Geheimnis und erinnern sich mit Freude an das Rätsel dieser vergangenen Schritte, die in der Landschaft eingefangen sind.
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