Waki, Ort in der Präfektur Yamaguchi, Japan
Waki ist eine kleine Stadt an der Mündung des Oze-Flusses an der Grenze zwischen Yamaguchi und Hiroshima. Das Zentrum liegt in der Nähe des Flusses, wo sich das Rathaus und die belebten Straßen befinden, während die umgebenden Gebiete eine Mischung aus flachem Land und Hügeln bilden.
Waki hat alte Wurzeln, die bis zu Begrabnisstätten aus der Kofun-Zeit zuruckreichen, etwa 1500 Jahre alt. Während der Edo-Periode gehörte die Stadt zum Iwakuni-Lehen und wurde 1973 offiziell zur Stadt, nachdem sie Jahrhunderte als administrative Einheit bestand.
Der Name Waki bezieht sich auf die harmonische Beziehung zwischen Menschen und Land, ein Gedanke, der sich in den lokalen Festen und Traditionen widerspiegelt. Die Bewohner feiern die Jahreszeiten und ehren die Natur und ihre Ahnen bei Veranstaltungen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinde stärken.
Die Stadt ist mit der Eisenbahn leicht erreichbar, da die Waki-Station an der San'yō-Hauptlinie liegt und regelmassige Verbindungen nach Iwakuni und Hiroshima bietet. Auch Highways durchführen die Stadt und verbinden sie mit grosseren Autobahnen, was das Reisen mit dem Auto bequem macht.
Waki hat seit 1979 eine Partnerschaftsbeziehung mit Eniwa in Hokkaido, die auf der Auswanderung von Familien aus Waki im späten 19. Jahrhundert basiert. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen zwei entfernten Gemeinden wird heute noch durch gegenseitige Besuche und gemeinsame Feiern der geteilten Geschichte gepflegt.
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