Ponto-chō, Unterhaltungsviertel in der Innenstadt von Kyoto, Japan
Ponto-chō ist eine schmale gepflasterte Gasse zwischen Hauptstraße und Flussufer im Bezirk Nakagyō in Kyoto. Die hölzernen Gebäude stehen dicht nebeneinander, ihre Fassaden zeigen dunkles Holz und Papierlaternen markieren die Eingänge zu Restaurants und Teehäusern.
Die Gasse entstand 1670 auf einem schmalen Landstreifen am Westufer des Flusses Kamo nach einem Ausbau des Flussbetts. Die Holzbauten aus späteren Jahrhunderten blieben weitgehend unverändert, da die enge Breite größere Neubauten verhinderte.
Der Name bezieht sich auf portugiesisches "ponto" für Brücke oder Punkt, was auf frühe Handelskontakte hinweist. An Sommerabenden sitzen Gäste auf erhöhten Plattformen direkt über dem Fluss und hören das Wasser unter ihren Füßen rauschen.
Die Gasse ist tagsüber ruhig und wird nach Einbruch der Dunkelheit belebter, wenn Laternen die Eingänge beleuchten. Viele Lokale bevorzugen Reservierungen, und einige verlangen eine Einführung durch einen bekannten Gast.
Die Gasse ist nur etwa 3 Meter breit und erstreckt sich über etwa 500 Meter parallel zum Fluss. Einige der älteren Gebäude haben geheime Hintertüren, die früher als Fluchtwege zum Flussufer dienten.
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