Ōmiwa Shrine, Shinto-Schrein in Hanaiike, Ichinomiya, Japan
Ōmiwa Shrine ist ein Shinto-Heiligtum in Ichinomiya, das mit der klassischen nagare-zukuri Bauweise errichtet wurde. Die Architektur zeigt die typischen Merkmale dieser Stilrichtung mit ihren sanften Dachlinien und dem harmonischen Aufbau, der das Gebäude in die umgebende Landschaft einfügt.
Das Gründungsjahr ist unbekannt. Bis zur Edo-Zeit hieß der Schrein Sanmyōjin oder Sannomiya Myōjin und war der Schutzschrein des Dorfes Miyaji Hanaike. Er wird mit dem im Engishiki, einer Sammlung aus der Heian-Zeit, verzeichneten Schrein „Ōmiwa Jinja, Myōjin-taisha" im Bezirk Owari Nakashima gleichgesetzt; eine Schenkungsurkunde von 1350 verortet das Land von Ōmiwa nordöstlich von Tohaka. Im Mai 1872 wurde er im modernen Rangsystem der Schreine als gōsha eingestuft.
Der Name des Schreins stammt von Ōmononushi, der Gottheit des Ōmiwa-Schreins in Nara, nicht vom Berg Miwa. Bis zur Edo-Zeit hieß er Sanmyōjin oder Sangu Myōjin und war der Schutzschrein des Dorfes Miyaji-Hanaike. Ein hölzernes Komainu-Paar, 1815 aus Zypressenholz geschnitzt, ist ein städtisches Kulturgut.
Das Heiligtum steht in 2-15-28 Hanaike, Ichinomiya (Präfektur Aichi), etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Myōkōji an der Meitetsu-Nagoya-Hauptlinie oder rund zwanzig Minuten von den Bahnhöfen Meitetsu Ichinomiya und JR Owari-Ichinomiya entfernt. Ein Priester wohnt nicht hier; betreut wird die Anlage vom Priester des Ōmiwa-Schreins der Stadt.
Der Schrein beansprucht den Titel des Ichinomiya der Provinz Owari neben dem Masumida-Schrein, und beide Schreine vertreten die Auffassung, dass sie ein Paar von Erstschreinen bildeten. Die meisten Quellen nennen jedoch allein Masumida als Ichinomiya von Owari. Auf dieser Grundlage trat der Schrein dem Nationalverband der Ichinomiya-Schreine bei.
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