Naie, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Naie ist eine kleine Stadt in der Sorachi-Unterpräfektur auf Hokkaido mit ruhigen Straßen und einfachen Häusern, die sich zwischen Feldern und Wäldern erstrecken. Die Stadt folgt dem Rhythmus landwirtschaftlicher Arbeit und bewahrt eine friedliche, ungehastete Atmosphäre, in der Besucher einfache Architektur und natürliche Landschaften vorfinden.
Die Stadt wuchs im 20. Jahrhundert durch die Kohleförderung und zog Bergleute an, die in nahegelegenen Minen arbeiteten. Heute sind die meisten dieser Minen nicht mehr aktiv, aber alte Gebäude erinnern an diese industrielle Vergangenheit und die Zeit, als Kohle die lokale Wirtschaft antrieb.
Der Name Naie stammt vom Naie-Fluss, der durch die Stadt fließt, und leitet sich vom Ainu-Wort 'naye' ab, das einfach Fluss bedeutet. Die bunten Kanaldeckel der Stadt sind ein Zeichen lokalen Stolzes und zeigen Symbole sowie Landschaften, die Besucher gerne fotografieren.
Naie ist über die Hauptautobahn Hokkaidos leicht zu erreichen und verfügt über zuverlässige Busverbindungen zu benachbarten Städten. Besucher sollten wissen, dass viele Attraktionen wie Wanderwege und Parks frei zugänglich sind, wobei die beste Besuchszeit in Frühling und Sommer ist, wenn die Felder grün sind und das Wetter mild.
Ein bemerkenswertes Merkmal sind die speziellen Kanaldeckel mit lokalen Designs, die Sammler und Fotografen anziehen. Der Ort Naie Onsen, eine frühere Thermalbadanlage, wird von der Gemeinde gehofft, bald wiedereröffnet zu werden, um Besuchern wieder Entspannungsmöglichkeiten zu bieten.
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