Nishinoshima, Vulkaninsel in Ogasawara Village, Japan.
Nishinoshima erhebt sich 137 Meter über dem Meeresspiegel und gehört zu den Vulkaninseln etwa 940 Kilometer südöstlich von Tokio. Die Insel besteht aus dunklem Vulkangestein und zeigt noch immer aktive Bereiche, aus denen manchmal Dampf und Rauch aufsteigen.
Ein großer Ausbruch im Jahr 1974 schuf neue Landmasse und veränderte das ursprüngliche Aussehen der Insel erheblich. Diese vulkanische Aktivität setzte sich fort und formte die Insel immer wieder um.
Wissenschaftler reisen regelmäßig hierher, um die geologischen Vorgänge zu beobachten und zu dokumentieren, wie sich Pflanzen und Tiere auf dem neuen Boden ansiedeln. Diese Forschungsarbeit trägt dazu bei, die Entwicklung junger Vulkaninseln besser zu verstehen.
Der Zugang zur Insel erfordert eine besondere Genehmigung und die Koordination mit der Verwaltung von Ogasawara Village aufgrund ihres geschützten Status. Die Distanz vom Festland und die anhaltende vulkanische Aktivität machen jeden Besuch zu einer logistischen Herausforderung.
Die anhaltende Aktivität seit 2013 ließ die Insel auf nahezu das 20-fache ihrer früheren Fläche wachsen, vor allem durch Lavaströme, die an den Rändern erstarrten. Man kann vom Meer aus die rötliche Glut sehen, wenn frische Lava ins Wasser fließt.
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