Solar Ark, Wissenschaftsmuseum in Anpachi, Japan
Solar Ark ist ein Wissenschaftsmuseum in Anpachi, Japan, das sich in einem 315 Meter langen und 37 Meter hohen Gebäude mit über 5.000 Solarmodulen befindet. Die Konstruktion ruht auf einem Stahlgerüst, dessen Fassade vollständig mit Photovoltaikelementen bedeckt ist und eine durchgehende, sanft gebogene Oberfläche bildet.
Das Museum öffnete 2002 als Projekt zum 50. Jubiläum von Sanyo Electric und nutzte dabei Solarmodule, die nach einem Verkaufsvorfall 2000 zurückgenommen worden waren. Panasonic Holdings übertrug die Anlage 2022 an ein Immobilienunternehmen in Osaka, nachdem die Stromerzeugung eingestellt wurde.
Der Name verweist auf die Form eines riesigen Schiffs, das mit seinen geschwungenen Wänden über einer flachen Ebene zu schweben scheint. Reisende im Shinkansen erkennen das Gebäude an seiner Silhouette und an den Solarmodulen, die tagsüber je nach Lichteinfall unterschiedlich glänzen.
Die Anlage liegt in einer ländlichen Gegend nördlich von Gifu und ist sowohl von der Tokaido-Shinkansen-Strecke als auch von der Meishin-Autobahn aus gut sichtbar. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude nach 2022 nicht mehr zur Energiegewinnung genutzt wird, aber weiterhin Ausstellungen bietet.
Nachts leuchten 77.200 LED-Lampen auf der Fassade und erzeugen Muster, die von Zügen und von der Autobahn aus zu sehen sind. Die Installation verwandelt das Gebäude in ein leuchtendes Objekt, das sich über mehrere hundert Meter erstreckt und die umliegende Landschaft bei Dunkelheit prägt.
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